Plan International: Mit Influencer:innen #chancengeben

Vergangenes Jahr haben wir gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk Plan International die Kampagne #chancengeben ins Leben gerufen. Ziel dieser Kampagne war es, zusammen mit ausgewählten Influencer:innen Pat:innen zu gewinnen und die Vorteile einer Patenschaft zu kommunizieren. Wir haben Verena Haegermann, eine der Verantwortlichen, zu ihren Erfahrungen interviewt.

 

Für die Leute, die euch nicht kennen: Was genau macht ihr? Was ist eure Mission?

Wir von Plan International sind eine Hilfsorganisation, die sich für die Rechte von Kindern und insbesondere von Mädchen einsetzt. Wir arbeiten in Lateinamerika, Afrika und Asien. Mädchen haben oft nicht dieselben Chancen wie Jungen, können nicht zur Schule gehen oder ihre Rechte wahrnehmen. Das möchten wir ändern – zusammen mit unseren Pat:innen aus Deutschland, die Patenschaften für rund 382.000 Kinder weltweit übernommen haben.

 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, mit Influencer:innen zusammenzuarbeiten? Was habt ihr euch dadurch erhofft?

Erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Influencer:innen haben wir 2019 bei einer Reise nach Kambodscha gemacht, bei der wir unsere Projekte gegen Mangelernährung besucht haben. Hier waren drei Influencer:innen mit dabei: Yvonne Pferrer, Jeremy Grube und Namastehannah.

Im Marketing von Plan International ist aber natürlich auch eine unserer Kernaufgaben, neue Pat:innen und Spender:innen für unsere Projekte zu gewinnen. Influencer:innen als Fürsprecher:innen für uns zu gewinnen, stand da schon länger auf unserer Agenda. Insbesondere, da bereits andere Plan-Büros im weltweiten Plan-Verbund gute Erfahrungen mit Influencer-Marketing gemacht hatten.

 

Gab es Vorurteile in eurem Team gegenüber Influencer:innen? Und wenn ja, haben diese sich bestätigt oder nicht?

Es gab schon ein paar Fragen und Bedenken, die vorher geklärt werden mussten. Hierbei hat Lucky Shareman uns super unterstützt. Das waren Frage wie: Welche Art von Influencer:in passt zu Plan? Wie kann der Erfolg der Kampagne gemessen werden? Können oder müssen die Posts der Influencer:innen freigegeben werden? Wie gehen wir mit kritischen Rückfragen von Follower:innen um? Sollte die Arbeit von Influencer:innen bezahlt werden oder nicht?

 

Musste im Unternehmen jemand von der Zusammenarbeit mit Influencer:innen überzeugt werden? Wenn ja, ist der- oder diejenige jetzt überzeugt?

Wir haben ausschließlich gutes Feedback zu der Kampagne erhalten und viele neue Pat:innen gefunden. Außerdem haben sich alle Influencer:innen dazu entschieden, Plan auch weiter als Pat:innen zu unterstützen. Das freut uns sehr!

 

War es das erste Mal, dass ihr mit Influencer:innen gearbeitet habt?

Wir arbeiten schon seit einigen Jahren mit Prominenten und Influencer:innen wie Toni Garrn, Wolke Hegenbarth, Namastehannah und Emilia Schüle zusammen. Hier vor allem im Rahmen unserer Girls Get Equal-Kampagne, die sich für Gleichberechtigung und die politische Teilhabe von Mädchen und Frauen einsetzt.

 

Gab es Schwierigkeiten während der Zusammenarbeit?

Überhaupt nicht. Es ist großartig, mit Profis zusammenzuarbeiten. Da weiß jede:r, was zu tun ist.

 

Welche Aktion oder welcher Post hat euch am besten gefallen?

Alle Influencer:innen haben es geschafft, die Kooperation wirklich individuell und persönlich umzusetzen. Jede:r auf ganz unterschiedliche Weise, aber richtig toll! Das haben auch die Follower:innen gemerkt, von denen sich im Anschluss einige für eine Patenschaft bei Plan entschieden haben.

 

Habt ihr mit den Influencerinnen etwas erreicht, was ihr ohne Influencer:innen womöglich nicht erreicht hättet?

Es ist wirklich schöner, individueller Content entstanden. Dazu haben wir viele neue Pat:innen gewonnen. Und wir haben noch einmal mehr gelernt, über klassische Zielgruppen-Definitionen hinaus zu denken.

 

Wurden eure Erwartungen an die Zusammenarbeit erfüllt? Würdet ihr auch in Zukunft wieder mit Influencern zusammenarbeiten?

Ja, absolut. Wir freuen uns deshalb, auch im nächsten Jahr weiter mit Lucky Shareman zu arbeiten.